Oft genug bekommt man plötzlich einen Anruf und muss schnell aus dem Haus oder man hat die Zeit total vergessen. Gleichzeitig läuft aber auch noch ein Download, ein Programm oder Ähnliches. Warten kann man nicht, man will den Computer jedoch auch nicht vorzeitig ausschalten.
Dagegen helfen zwei Methoden. Eine davon ist direkt über Windows 7 selbst mit Hilfe von Commands, für den anderen Weg sorgen jede Menge Opensource oder Freeware-Tools Abhilfe.
Zuerst beschreibe ich den Weg über die Commands, um unnötigen vollen Festplattenspeicher und Registryeinträge zu verhindern, denn Herunterfahren oder Neustarten via Zeitsteuerung ist unter Windows 7 wirklich leicht geworden.
Als ersten benötigt man dazu die Kommandozeile. Die bekommt man, indem man den (Windows-)Startbutton klickt und in das Suchfeld “cmd” eingibt.
Ein Klick auf “cmd.exe” ruft die Kommandozeile herbei. Nun kann man zwischen verschiedenen Befehlen wählen:
shutdown /s (der Computer wird heruntergefahren: “/s” für “Shutdown”)
shutdown /s /t [Sekundenanzahl] (der Computer wird in [Sekundenanzahl] heruntergefahren: “/s” für “Shutdown” und “/t” für “Time”)
shutdown /r (der Computer wird neugestartet: “/r” für “Restart”)
shutdown /f (das Schließen von Programmen/Anwendungen wird erzwungen: “/f” für “Force”)
shutdown /a (das Herunterfahren des Computers wird abgebrochen: “/a” für “Abort”)
Ein Beispiel (Herunterfahren in 900 Sekunden = 15min):
Noch ein kleiner Hinweis: Befehle werden immer mit der Taste “Enter” ausgeführt.
Und zur Hilfestellung noch eine kleine Tabelle für Umrechnungen:
| Sekunden | Umrechnung |
| 60 | 1 Minute |
| 300 | 5 Minuten |
| 900 | 15 Minuten |
| 1800 | 30 Minuten |
| 3600 | 1 Stunde |
| 7200 | 2 Stunden |
| 86400 | 1 Tag |
| 172800 | 2 Tage |
| 604800 | 1 Woche |
Nun Variante Nummer zwei. Um alles noch einfacher zu machen, gibt es verschiedene Tools, mit denen sich ein zeitgesteuertes Herunterfahren oder Neustarten einstellen lässt.
Diese Programme möchte ich nur kurz nennen und nicht weiter erläutern, da diese Tools erstens selbsterklärend sind (einfache Oberfläche und wenig Einstellungen) und zweitens werden sie auf den entsprechenden Autoren-Webseiten genaustens vorgestellt.
Wer aber auf solche Programme verzichten möchte, der benutzt Methode eins

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