Arbeitsspeicher auf Fehler überprüfen

*** Vor jeder gravierenden Änderung am Computer sollte man vorher einen ***
*** Systemwiederherstellungspunkt erstellen, um darauf später zurückgreifen zu können! ***



Nicht immer ist ein Virus oder ein Trojaner für plötzliche Systemabstürze verantwortlich. Diese zeigen sich häufig durch “eingefrierte” Bildschirme oder durch ungeplantes Herunterfahren des Computers. Meist sind für solche Abstürze auch Fehler im Arbeitsspeicher verantwortlich.
Um den Grund eines solchen Systemabsturzes bestimmen zu können, soll heißen, ist es ein Virus oder ist der Arbeitsspeicher defekt, kann man das in Microsofts Windows 7 bereits mitgelieferte Programm zur Überprüfung des Arbeitsspeichers starten.
Dazu muss man wieder einmal zum “Ausführen“-Fenster gelangen. Dies kann man durch zwei Varianten erreichen.

Variante 1: Eine Tastenkombination. Dazu drückt man die auf der Tastatur befindliche “Windows-Tastegleichzeitig mit der Taste “R” = [Windows] + [R]

Variante 2: (Windows-)Startbutton drücken und in das Suchfeld “Ausführen” eingeben. Anschließend den Link “Ausführen” unter der Kategorie “Programme” anklicken.

Ausführen-Funktion im Startmenü

Ausführen-Funktion im Startmenü

Im sich öffnenden Fenster gibt man nun “mdsched” in die Schreibzeile ein und bestätigt mit einem Klick auf “OK” oder durch die Eingabetaste [Enter].

Windows-Speicherdiagnose starten

Windows-Speicherdiagnose starten

Die Windows-Speicherdiagnose wird gestartet. Es bieten sich dem Benutzer nun zwei Möglichkeiten die Speicherdiagnose zu starten, also den Arbeitsspeicher auf fehler zu überprüfen.

Windows-Speicherdiagnose

Windows-Speicherdiagnose

Wer es eilig hat, kann direkt das System neustarten lassen. Das Diagnose-Programm sucht dann direkt automatisch nach Problemen im Arbeitsspeicher.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass man die Diagnose auf den nächsten, geplanten Neustart verschiebt. Dass heißt, der Arbeitsspeicher wird beim nächsten Bootvorgang (Startvorgang) auf Fehler überprüft.

Bei beiden Varianten sucht die Windows-Speicherdiagnose nach Fehlern im Hauptspeicher (Arbeitsspeicher) und kann diese auch meist selbstständig korrigieren. Nur selten ist ein direktes Eingreifen vom Benutzer selbst gefragt.

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