Während des Startvogangs (Bootvorgang) wird unter Windows im Netzwerk nach freigegebenen Ordnern und Dateien gesucht. Dies ist zugleich eine automatische Suche, die vereinzelt den Start enorm verzögert. Standardmäßig kann man mit der Deaktivierung der Freigabensuche den Start erheblich schneller gestalten.
Sollte man also keinen Gebrauch von dieser Option haben, lohnt es sich, die Suche zu deaktivieren. Nicht ratsam ist dies jedoch für festinstallierte Firmencomputer, da hier oft firmeninterne Netzwerke am Laufen sind.
Die Deaktivierung der Freigabensuche erreicht man folgendermaßen:
Zunächst rufen wir den Arbeitsplatz auf, beziehungsweise seit Windows Vista (und damit auch unter Windows 7) “Computer“.
Dazu einfach den Windows(start)button anklicken und den Verweis auf “Computer” folgen.
Alternativ kann man auch einfach die Windows-Taste auf der Tastatur in Kombination mit der Taste “E” drücken, sprich [Windows] + [E].
Im neugeöffnetem Fenster sollte man nun seine Festplatten und Laufwerke, Drucker und Ähnliche sehen. Nun drückt man auf der Tastatur kurz die Alt-Taste, sprich [Alt], damit man im Windows-Explorer das Menü angezeigt bekommt.
Vorher
Nachher
In der Menüleiste wählt man nun “Extras” und geht im zweiten Schritt auf “Ordneroptionen…“.
Im sich öffnenden Fenster wählt man den Reiter “Ansicht” und deaktiviert (Haken entfernen) in der Liste die Option “Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen“.
Achtung: Seit Windows Vista wird diese Option standardmäßig nicht mehr in den Ordneroptionen angezeigt. Um diese Option dennoch zu finden, muss man ein neues Textdokument erstellen und fügt folgenden Inhalt ein:
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Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\explorer\Advanced\Folder\NetCrawler]
“Type”=”checkbox”
“Text”=”Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen”
“HKeyRoot”=dword:80000001
“RegPath”=”Software\\Microsoft\\Windows\\CurrentVersion\\Explorer\\Advanced”
“ValueName”=”NoNetCrawling”
“CheckedValue”=dword:00000000
“UncheckedValue”=dword:00000001
“DefaultValue”=dword:00000000
“HelpID”=”"
_____________________________________________________________________
Die Textdokument-Datei speichert man nun unter einem beliebigen Namen ab. Wichtig ist nur die *.reg-Endung. Als Beispiel: bsp.reg
Die Warnung, dass die Datei unbrauchbar werden könnte, einfach ignorieren.
Anschließend ein Doppelklick auf die neue Registry-Datei und die folgenden Fenster einfach immer mit einem Klick auf “OK” beziehungsweise “Ja” bestätigen. Nun sollte die Option unter den Ordneroptionen ersichtlich sein.

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