Was bereits auch schon bei den Vorgängerversionen galt, gilt auch immer noch unter Windows 7:
Die Auslagerungsdatei sollte auf eine feste Größe eingestellt werden und zudem auf eine möglichst schnelle Festplatten-Partition geschoben werden. Natürlich könnte man dann hier auch noch darauf achten, dass es möglichst eine andere Festplatte ist, als jene, auf der das Betriebssystem installiert ist. Selbstverständlich ist dies bei einem Laptop meist schwieriger, da hier doch eher nur eine Festplatte integriert ist. Für alle anderen Computer gilt aber genannter Grundsatz.
Wo ändere ich nun aber die Einstellungen der Auslagerungsdatei bei Windows 7?
Dazu sucht man zuerst in der Systemsteuerung den Menüpunkt “System“.
Im nächsten Schritt sieht man eine Übersicht seines Systems: Arbeitsspeicher, CPU, Windows-Version, Computerhersteller und vieles mehr.
Im sich neu geöffneten Fenster sollte im Reiter gleich “Erweitert” ausgewählt sein. Ist dies nicht der Fall, so sollte man sich im folgenden Bild die “1.” Markierung anschauen. Ist der Reiter bereits auf “Erweitert” eingestellt, so kann man sich direkt auf Markierung “2″ konzentrieren.
In den sich öffnenden Leistungsoptionen sind wir nun auch schon fast am Ziel. Zuerst wählt man im Reiter erneut “Erweitert” (1.). Anschließend folgt ein Klick auf “Ändern” im Bereich “Virtueller Arbeitsspeicher” (2.).
Entfernt man im sich geöffneten Fenster den Haken bei “Auslagerungsdateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten”, kann man jegliche Einstellungen und Optionen des virtuellen Arbeitsspeichers selbst anpassen und verwalten.
Die Relevanz der Auslagerungsdatei bei Windows 7 hängt, wie bei so vielen Einstellungen, auch immer vom Computer-User ab. “Für was wird der Computer genutzt und wie lange?” Gerade bei neueren Computern mit 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und mehr, sollte die Auslagerungsdatei keine übergeordnete Rolle spielen, sofern nicht aufwendige Programme und am besten gleichzeitig mehrere davon ausgeführt werden.
Klar ist aber auf jeden Fall: Die Verschiebung der Auslagerungsdatei auf eine eigene Festplatte bewirkt immer eine Leistungssteigerung. Ob der individuelle User diese Leistungssteigerung auch wirklich bemerkt, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

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